Streuverluste entstehen, wenn Werbung Menschen erreicht, die nicht zur Zielgruppe gehören. Ein Plakat in einer Fußgängerzone sehen tausende Menschen, aber nur ein Teil davon ist für die beworbene Marke relevant. Der Rest ist Streuverlust. Je gezielter ein Werbeformat eingesetzt wird, desto geringer die Streuverluste und desto effizienter das Mediabudget.
Kein Werbeformat erreicht ausschließlich die gewünschte Zielgruppe. Streuverluste sind der Anteil der Werbekontakte, der auf Personen entfällt, die für die Kampagne nicht relevant sind. Sie entstehen immer dann, wenn Reichweite und Zielgruppe nicht perfekt übereinstimmen.
Im klassischen OOH-Marketing sind Streuverluste bei stationären Formaten wie Plakatwänden oft hoch, weil der Standort fix ist und nicht angepasst werden kann. Mobile Formate wie der amber LED TRUCK SOLAR 360° oder das amber LED BIKE SOLAR 360° reduzieren Streuverluste deutlich, weil sie aktiv dorthin fahren, wo die Zielgruppe ist.
AMBERMEDIA setzt auf drei Ansätze:
Standort-Targeting beim amber LED TRUCK SOLAR 360° und amber LED BIKE SOLAR 360°: Routen werden individuell geplant und auf die Bewegungsprofile der Zielgruppe zugeschnitten. Morgens vor dem Büroviertel, mittags in der Innenstadt, abends vor einem Event.
Kontextuelle Platzierung bei Ambient Media: Ein amber BIO CUP in einem Café im Businessviertel erreicht gezielt Berufstätige. Eine amber BAG in einer Familienbäckerei erreicht gezielt Familien. Der Träger definiert die Zielgruppe.
Zeitliches Targeting: Kampagnen können auf bestimmte Tageszeiten, Wochentage oder Events ausgerichtet werden. Das erhöht die Relevanz jedes einzelnen Kontakts und senkt die Streuverluste weiter.
Lassen sich Streuverluste komplett vermeiden? Nein, Streuverluste lassen sich nie vollständig eliminieren. Ziel ist es, sie so gering wie möglich zu halten. Mobile DOOH-Formate und kontextuell platziertes Ambient Media gehören zu den Werbeformaten mit den geringsten Streuverlusten im deutschen Markt.
Wie hängen Streuverluste und TKP zusammen? Ein niedriger TKP bedeutet günstige Reichweite, sagt aber nichts über Streuverluste aus. Ein Format mit niedrigem TKP aber hohen Streuverlusten ist oft weniger effizient als ein Format mit höherem TKP aber sehr gezielter Zielgruppenansprache. Entscheidend ist immer der TKP in Kombination mit der Zielgruppenrelevanz.
Wie unterscheiden sich Streuverluste bei OOH und Online-Werbung? Online-Werbung kann durch Targeting-Daten Streuverluste reduzieren, kämpft aber mit Adblocker und Banner-Blindheit. OOH-Werbung lässt sich nicht wegklicken, hat dafür weniger präzise Targeting-Möglichkeiten. Die Kombination beider Kanäle in einer crossmedialen Kampagne nutzt die Stärken beider Welten.